Tag 2, mehr von Manila

Tag 2, mehr von Manila

Ausgeruht und voller Tatendrang ging es am nächsten Tag weiter mit Sightseeing in Manila. Da wir etwas über die Geschichte der Philippinen lernen wollten, haben wir Google nach verschiedenen Museen in Manila befragt. Die gute Nachricht hierbei zuerst, unter Präsident Duterte wurde der Eintritt zu allen nationalen Museen gratis, dann noch die schlechte, am Montag sind sie alle geschlossen. Und ja genau, wir hatten Montag. 😀

Nachdem wir gestern den Altstadt Teil rund um Intramuros besichtigt hatten, gingen es dann halt heute statt ins Museum in Richtung Chinatown und zur Goldenen Moschee via diversen katholischen Kirchen, von denen es in Manila doch sehr zahlreiche hat. Nach unserem Sightseeing in Manila werden wir unser Soll an Besuchen von religiösen Stätten für die kommenden acht Monate auf Reisen wahrscheinlich bereits erfüllt haben. 😉

Während uns bei der Ankunft vorgestern Manila selber mit all seinen Tricycles (Velo oder Mofa mit Seitenwagen), Taxis, Autos und Mofas schon sehr chaotisch vorkam, mussten wir diese Einschätzung nach dem Besuch von Chinatown eindeutig revidieren. Die Chinesen brachten das Verkehrschaos auf ein ganz neues Level. Da wurde in engen Gassen in beide Richtungen gefahren, parkiert, überholt und Waren ausgeliefert. Das Veblüffendste daran war aber, dass es trotz all dem Verkehr keinen einzigen Unfall gab.

Auf dem Weg von Chinatown zur Goldenen Moschee kamen wir an einem lokalen Markt vorbei. Hier wurde von Kleidern über Elektronik Geräte und Früchte bis hin zu Reis und Fleisch alles angeboten. Beeindruckend für uns Europäer waren vor allem die zig verschiedenen Sorten Reis (sahen wirklich alle genau gleich aus für das unwissende Auge). Die Fleischauslagen in einer grossen Lagerhalle waren aber auch sehr interessant. Wir sind dort allerdings nicht zu einhundert Prozent überzeugt, dass bei 30°C Aussentemperatur ein Ventilator zur Kühlung wirklich ausreichend ist.

Die Goldene Moschee haben wir danach auch noch gefunden. Während man als europäischer Tourist bereits sonst in Manila heraussticht (ok, erwischt, neben unserem hellen Teint waren wir auch offensichtlich als Touristen gebrandmarkt mit unseren Sonnenhüten und der Kamera…), so tat man es dort noch mehr. Die Goldene Moschee befindet sich in einem eher ärmeren Viertel von Manila, welches von mehrheitlich Muslimen bewohnt scheint.

Auf dem Weg zurück von der Moschee richtung Stadtteil Intramuros, kamen wir an der amerikanischen Kaffee-Botschaft vorbei. Dank dem Internet im Starbucks konnten wir uns wieder ein Uber für die Rückfahrt bestellen. Sehr witzig war es dabei den Anfahrtsweg unseres ersten Uber-Fahrers zu beobachten. Nach einer 10 minütigen Zick-Zack-Irrfahrt durch die Innenstadt gab er schliesslich erfolglos auf. Er hat uns nicht gefunden und wir durften auf den nächsten warten. All die verwinkelten Gässchen sowie die mehrspurigen Strassen scheinen nicht nur Touristen zu überfordern.

Für unser Abendessen fanden wir dann einen netten Park mit verschiedenen Restaurants nur eine Querstrasse von unserem Hotel entfernt. Wir entschieden uns dafür unser Glück mit einem Japanischen Restaurant zu versuchen. Das verlief für mich nicht ganz wie geplant. Ich habe mich für gegrillten Shishamo entschieden. Es wurden mir kleine Fische mit Kopf und allem serviert (es ist wirklich nicht so mein Ding, wenn mich das Essen auf dem Teller noch anschaut). Das ganze waren schwangere Lodden puttygen download Vigilix support number , wie Google uns später im Hotel erklärt hat. Mobiles Internet kann schon so seine Vorteile haben.

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