Spanisch in Cartagena

Spanisch in Cartagena

Ankunft

Strasse in der Nähe des Hotels

Nach unserer stressigen Abreise aus Nicaragua freuten wir uns auf Cartagena, wo wir einen Monat lang am gleichen Ort sein werden. Wir entschieden uns für Cartagena, da die Stadt im Norden Kolumbiens liegt und wir danach weiter Richtung Süden reisen wollten.
Wir buchten ein Hotel im Viertel Getsemani, ein kleines Hippsterquartier mit vielen Grafitis, da es sehr zentral ist. Nach langem Anstehen am Flughafen gingen wir danach ängstlich Geld abheben und fuhren mit dem Taxi zu unserem Hotel, was gut klappte. Wir gingen danach ein bisschen die Stadt anschauen aber flüchteten bald wieder ins Hotel zur gemütlichen Klimaanlage zurück, da wir uns die extreme Hitze und hohe Luftfeuchtigkeit nicht gewohnt waren.

ECOS – Sprachschule

Essraum der Schule

Während unserer Abreise aus Nicaragua verglichen wir im Eiltempo Sprachschulen in Kolumbien. Wir suchten ein ähnliches Model wie in Nicaragua mit halbprivatem Unterricht. Leider wurde dies selten angeboten und die Preise waren auch nicht wirklich übersichtlich. Also fragten wir Offerten von unserer Top 3 an und bekamen ziemlich ungenaue Angaben und teilweise Offerten mit fehlenden Informationen, was sehr mühsam war wegen unserem Zeitdruck (innert 4 Tagen wollten wir eine neue Schule bginnen, da sonst unser Reiseplan noch mehr gelitten hätte). Ich fragte ohne viel Hoffnung noch in einer Facebookgruppe nach einer guten Sprachschule. Darauf schrieb mir Beat, ein Schweizer, der zusammen mit einer kolumbianischen Sprachlehrerin vor 2 Jahren eine Sprachschule gegründet hatte, eine Nachricht. Ich teilte ihm unsere Wünsche mit und bekam prompt eine genaue Offerte, die alle anderen unterbot. Da die Schule neu war, fand man nicht viel Informationen über sie online, aber wir entschieden uns trotzdem für sie.

Erste 2 Wochen Homestay

Unsere Gastmutter

Euphorisch, aufgrund unserer phänomenalen Erfahrungen mit der Familie in Nicaragua buchten wir wieder das Homestay Programm, obwohl es hier vergleichsweise sehr teuer war. Luisangel, der Sekretär der Schule, holte uns am Sonntag in unserem Hotel ab und gemeinsam liefen wir zur Familie im Stadtviertel Manga. Wir hatten wieder unser eigenes Zimmer aber einiges luxuriöser und mit Klimaanlage. Unsere Gastmutter sowie ihre Ehemann stellten sich uns vor aber das war es dann auch schon, obwohl sich noch zig andere Parteien im Haus befanden. Wir wurden gefragt, was und wann wir essen wollten. Als wir antworteten, dass wir uns gerne anpassen würden, waren alle verwirrt, also nannten wir 19:00 Uhr. Zu unserer Überraschung ass die Familie nie gemeinsam zu Abend Vigilix remote control plugin , sondern jeder für sich vor dem Fernseher. Somit waren wir ziemlich isoliert und das ganze glich mehr einem Hotelservice, bei dem alles für uns gemacht wurde. Es war zwar gemütlich, aber wir hatten uns das trotzdem anderst (mit ein bisschen mehr Interaktion)vorgestellt.

Spanisch Lektionen

Das ECOS-Team

Unsere Lektionen begannen erst am Dienstag, da am Montag irgendein katholischer Feiertag war (wir sollten dann noch herausfinden, dass es mindestens einen solchen in so ziemlich jedem Monat gab). Wir waren hochmotiviert und durften gleich mal einen Einstufungstest machen. Wir hatten ja schon mit Duolingo intensiv gelernt, also wollten wir unser Sprachniveau mal amtlich bestätigt haben. Nach einer kurzen Korrekturphase verkündete die Lehrerin unser glorreiches Resultat – wir erreichten das Niveau 0 und mussten von vorne beginnen. Hier sahen wir auch gleich das Problem von DuoLingo. Die Sprache vermittelt Sätze aber nicht die Grammatik. Man verspricht sich durch diesen Ansatz, dass man eher wie in Kind lernt. Dadurch versagt man total, wenn man einen klassischen Test absolvieren muss, bei dem vor allem verschiedene Grammatikregeln getestet werden. Trotzdem hatten wir uns schon einen Wortschatz erarbeitet und verstanden unsere Lehrerinnen ziemlich gut, da sie langsam und in einfachen Sätzen sprachen. Über die 4 Wochen verbesserten wir uns stetig und wir erreichten das Niveau A2 (einfache Konversation). Die Lektionen waren ziemlich anstrengend für uns, da wir uns immer sehr stark konzentrieren mussten und es nur einmal 15 Minuten Pause (Kaffee! :D)gab. Trotzdem war es genau der Stil, den wir mochten. In der ersten Stunde redeten wir ein bisschen über unseren Tag und über Kolumbien. Danach rackerten wir Grammatikblätter durch und machten Übungen. Wir hatten jeweils 4 Stunden von 8-12 Uhr und gingen danach Mittagessen. Obwohl wir in einem teuren Viertel wohnten, gab es ein Mittagessen mit Suppe und Saft für 10‘000 Pesos (< 4 CHF). Sie waren auch meistens flexibel mit dem vegetarischen Essen, wenn man ihnen versicherte, dass Nadja weder Fleisch (Schwein oder Rind), noch Hühnchen wollte, sondern lieber 2 Spiegeleier. Interessanterweise achteten sie auf eine ausgeglichene Mahlzeit. Wenn man kein Fleisch wollte, fragten sie immer gleich, durch was für Proteine man es ersetzen wollte. Unser typisches Essen bestand aus Reis, schwarzen Bohnen (zu unserer Überraschung sehr fein), frittierten Kochbanen und einem Stück Protein. Dazu gab es meistens einen Fruchtsaft. Die Fruchtsäfte in Cartagena sind unschlagbar, da sie dort alle tropischen Früchte heimisch haben und man sie somit reif und süss erhält.

Wäscheproblem

Leider erhielten wir ziemlich wenige Informationen zu unserer Gastfamilie am Anfang. Unsere Gastmutter offerierte uns unsere Wäsche zu waschen, was wir natürlich dankend annahmen. Am gleichen Abend kam ihre Schwester zu uns, die sonst eigentlich kaum mit uns sprach, und fragte uns nach einem Trinkgeld. Wir fragten sie wie viel sie möchte und sie wollte uns keinen Preis nennen. Also recherchierten wir im Internet und kamen zum Schluss, dass wir keine Ahnung hatten. Wir fragten am nächsten Tag Luisangel in der Schule und er antwortete überrascht, dass dies inbegriffen sei und er die Familie kontaktieren werde. Am Abend konfrontierte uns die Gastmutter irritiert und sagte, dass sie um gar kein Geld gefragt hatte und warum wir sowas behaupteten. Also ich ihr dann erklärte, dass ihre Schwester darum gebeten habe, meinte sie, dass wir sie ignorieren sollten, da sie behindert war. Immerhin war uns jetzt klar warum es für uns noch schwieriger war sie zu verstehen. Wir waren allerdings schon schokiert, dass uns das nicht selber aufgefallen ist.

Kochlektionen

Wir mit Vega, unserer Kochlehrerin

Zu unserem Entzücken waren in unserer Schule Kochlektionen einmal in der Woche inbegriffen. Wir durften einmal pro Woche ein typischen Mittagessen aus Cartagena zubereiten. Dazu gehörten die Patacones, frittierte Kochbananen. Diese schneidet man in Rädchen und frittiert das erst einmal. Danach drückt man sie flach und frittiert sie noch einmal. Diese Dinger kriegten wir in ganz Kolumbien und sind ziemlich fein. Generell frittieren sie alles, was sie können. Erstaunlicherweise sieht man wenig übergewichtige Kolumbianer. Während den Kochlektionen haben wir einige spannende Rezepte gelernt, die wir sicher auch in der Schweiz weiterverwenden wollen. Ich musste schmerzlich erfahren, dass es zwei verschiedene Typen Peperoncini gibt, süsse und scharfe. Während den Kochlektionen verwendeten wir die süsse Variante, welche man problemlos von Hand schneiden konnte. An einem Abend versuchten wir das Rezept nachzukochen und verwendeten dazu einfach die Peperoncini, die wir im Laden gefunden haben. Natürlich erwischten wir die ultrascharfe Variante und meine Finger brannten für drei Tage und waren gerötet. Interessanterweise war das Essen trotzdem geniessbar, auch wenn uns vom Dampf während dem Kochen noch Tränen in den Augen kamen.

Salsalektionen

Salsalektionen in der Schule

Einen Nachmittag in der Woche gab es gratis Salsalektionen. Wir waren uns nicht sicher, was wir erwarten sollten, da wir das Rhythmusgefühl von einem Stück Brot haben. Ähnlich wie im Karate erklärte uns Vega (die Tanz- und Kochlehrerin) die Schritte. Um das Ganze ein bisschen komplizierter zu machen sind die Schritte von Männern und Frauen verschieden. Glücklicherweise gab sie einen langsamen Rhythmus vor, so dass wir es erlernen konnten. Nach einiger Zeit kriegten wir sogar Pirouetten hin. 🙂 Sobald aber der Rhythmus schneller wurde, resultierte das Ganze in hilflosem Chaos. Bei mir liegt es vor allem am fehlenden Musikgehör (ich tanzte nicht im Rhythmus, wie auch, ich konnte ihn in der Musik nicht hören oder erkennen). Trotzdem machte es uns Spass, da es mal etwas anderes war zu den eher kräftigen Bewegungen im Karate oder sonstigen Sportarten. Wir konnten während den 4 Wochen kleine Fortschritte erzielen aber schlussendlich waren es gesamthaft auch nur 4 Stunden. Wir benötigten wahrscheinlich noch einige 100 Stunden mehr damit es ansehnlich wird.

Eigenes Appartement

Erste Kochversuche

Nach 2 Wochen wechselten wir in ein eigenes Studioappartement, das die Schule im gleichen Block vermietete. Dies machte uns flexibler, da Nadja nicht mehr den kleinen Hund unser Gastfamilie fürchten musste (kläffender Flohsack – Anmerkung von Nadja) und wir kochen konnten, wann wir wollten. Ausserdem war es noch günstiger, obwohl sehr zentral gelegen. Da wir uns an ein reichhaltiges Morgenessen gewöhnt hatten, kochten wir eine riesige Schüssel Reis vor und assen das jeden Morgen mit Ei und einer Frucht. Klingt langweilig, war aber ziemlich lecker und half uns durch den Morgen. Am Abend probierten wir jeweils die Rezepte aus, die wir in der Schule gelernt hatten. Wir versuchten auch noch typische Gerichte aus Nicaragua wie Gallo Pinto nachzukochen, was uns immer wie besser gelang. Im Gegensatz zur Schweiz konnten wir im Supermarkt 20 verschiedenen Reis-, Bohnen- und Linsensorten kaufen und waren ganz überfordert damit. Dafür war es ziemlich mühsam eine Büchse gehackte Tomaten zu kriegen. Die, die jeweils direkt verkauft wurden, waren oftmals noch grün und nicht sehr reif. Auch mussten wir rausfinden, dass die Früchte bei den Strassenhändlern meistens einiges besser waren, als die im Supermarkt. Die im Supermarkt wurden wohl auch unreif geerntet im Gegensatz zu den Strassenverkäufern, welche diese direkt vom lokalen Frischmarkt bezogen. Generell hatten wir noch nirgends so gute und süsse Früchte wie in Cartagena gekostet.

Sightseeing

Durch die Schule und den Sport (wir gingen ca. 4 Mal pro Woche ins Fitness) war unsere Woche schon ziemlich vollgepackt, so dass wir vor allem am Wochenende interessante Orte anschauen gingen. Cartagena ist vor allem durch die historische Altstadt berühmt, welche früher von Wasser umgeben war und einige schöne Kirchen enthält. Nervig waren vor allem die Strassenverkäufer, welche einem alle 10m einen Selfiestick, Hut oder sonstwas (unbrauchbares) andrehen wollten. Wenn man dem Ersten höflich erklärte, dass man keinen Hut kaufen wollte, kam schon der nächste angerannt und wollte auch einen Hut verkaufen. Dies wurde zum Teil so mühsam, dass wir nicht mehr in Restaurants mit einer Gartenterasse essen gingen, weil man zu oft belästigt wurde. Die Altstadt selber gefiel uns gut aber war schon sehr touristisch und daher eher teuer und das Essen schon sehr westlich.
Ein Unesco Weltkulturerbe ist das Schloss San Felipe de Barajas. Wir entschieden uns spontan dorthin zu spazieren, natürlich um etwa 13:00 Uhr, so dass wir fast von der Hitze starben. Cartagena war uns generall zu warm, da dies auch noch mit einer hohen Luftfeuchtigkeit und wenig Grünfläche kombiniert wurde. Vom Schloss aus hat man einen schönen Überblick über Cartagena und erfährt noch ein bisschen was über die Geschichte. Es wurde zur Abwehr von europäischen Eroberern gebaut und ist heute noch in gutem Zustand. Wohl auch wegen des Geldes der UNO. Dies droht aber zu versiegen, da ein Hochhaus viel zu nahe am Schloss gebaut wurde. Hier war wieder einmal die Korruption im Spiel, die wenige bereichert und dem grössten Teil der Bevölkerung Schaden wird, da das Geld für das Schloss dringend benötigt wird. In fast jedem anderen Staat würde man das Gebäude wohl einfach sprengen (oder noch wahrscheinlicher, gar nicht erst die Baubewilligung erteilen) und das Problem wäre gelöst.
An unserem letzten Wochenende entschieden wir uns an den Strand von Bocagrande zu spazieren. Laut Google Maps sollte das so 50 Minuten dauern aber die Hitze war stärker als wir, so dass wir 1.5h brauchten. Dort angekommen gingen wir zuerst einmal in einem unterkühlten Shoppingcenter einen Kaffee und ein WM Spiel (Mexiko – Südkorea)geniessen. Die Strände waren gut gefüllt mit Kolumbianern und luden zum Baden ein aber wir waren so mässig motiviert, da wir uns um unsere Sachen fürchteten. Es wäre wohl kein Problem gewesen, da man günstig Aufpasser organisieren konnte. Bocagrande ist der teuerste und reichste Teil von Cartagena, was man gleich durch die Preise zu spüren bekam. Aber auch durch den Service, der oft Englisch konnte und die Bestellung auch schon mal mit einem Ipad entgegen nahm.
Am besten gefiel uns der Stadtteil Getsemani, dem ehemalig ärmsten Viertel Cartagenas. In einer Offensive der Stadt wurde viel renoviert und Künstler aus aller Welt durften sich mittels Graffitis verewigen. Die Wände waren oft in satten Farben angemalt, was uns ziemlich gut gefiel, da die Kolumbianer generell ein Auge für Design und Architektur zu haben scheinen. Obwohl auch dieser Teil sehr beliebt ist, kriegt man problemlos lokales und günstiges Essen. Ein Abendessen mit Suppe, Saft, Fisch und Reis kriegte man auch hier für weniger als 4 Franken. Am Abend gab es viele Essensstände, an denen unterschiedliche Dinge zubereitet wurden. Am Anfang getrauten uns wir noch nicht, das Strassenessen zu probieren, da in Kolumbien die Essenshygiene nicht sehr gross geschrieben wird. Das bekamen unsere Mägen auch ziemlich schnell zu spüren, obwohl wir nicht einmal in den Philippinen Probleme hatten.

Isla Bela

Strand von Isla Bela

Cartagena ist bekannt für seine schönen Karibikinseln, die Islas del Rosario. Wir wurden von unseren Lehrerinnen immer wieder aufgefordert eine zu besuchen. Also entschieden wir uns zu gehen und versuchten über eine vertrauenswürdige Agentur zu buchen, welche uns prompt eine Woche nach unserem Besuch der Insel antwortete (effizientes Arbeiten wird hier wirklich gross geschrieben). Nach diesem ersten erfolglosen Versuch entschieden wir uns direkt an den Hafen zu gehen und ein Ticket zu buchen. Wir wollten auf die Isla Bela, da sie privat geführt ist und es somit keine Händler gibt. Auch erhofften wir so das Risiko eines Diebstahls zu senken. Als wir in die Nähe des Hafens kamen, rannten uns die ersten Strassenhändler entgegen und wollten uns Schifffahrten andrehen. Wir nannten Isla Bela und prompt kam eine andere Händlerin angerannt, die uns diese Fahrt verkaufen konnte und wollte. Zuerst mussten wir aber noch ihre 10 anderen Angebote anschauen. Als wir deutlich machten, dass wir die Isla Bela möchten, meinte sie, dass der Preis heute gestiegen sei (auf dem Schild stand 150k Pesos) auf 170k Pesos. Ich fragte warum und sie meinte, weil Samstag sei oder sowas unsinniges (nicht immer einfach zu verstehen auf Spanisch). Nadja meinte dann, es sei schon ein bisschen teuer, worauf sie entgegnete, wir kriegen es für 150k, weil wir Freunde seien. So schnell schliesst man in Kolumbien Freundschaften :-D.
Nach dem Bezahlen der Hafengebühr, ging es dann auch prompt auf ein kleines Boot, auf welchem das Sicherheitszeugs erklärt wurde und alle eine Schwimmweste bekamen. Nach der Überfahrt kamen wir auf einer wunderschönen Insel an. Wir hatten schon Angst, dass wir um unseren Liegestuhl kämpfen müssen. Die Kolumbianer bezeichnen sich als sehr freundliche und offene Leute, was mehrheitlich auch stimmt aber nicht, wenn es ums Einsteigen oder Platz machen geht. Da wird rücksichtslos gekämpft. Glücklicherweise gehörte oder mietete ein holländisches Pärchen den Strand und es herrschte westeuropäische Organisation. Unser Liegestuhl war bereits mit unseren Namen angeschrieben. Da nur etwa 40 Gäste zugelassen waren, war die Insel sehr gemütlich und ganz nach unserem Geschmack. Die Hitze machte uns leider zu schaffen und dummerweise war das Meer voller Qualen. Die Locals nahmen die mit blossen Händen raus aber wir hielten uns lieber fern von den Viechern. Es war sehr spannend den Touristen zuzuschauen, wie sie mutig ins Wasser gingen um ihre Instagram Fotos zu schiessen, bis sie erschraken und rausrannten, als sie eine Quale entdeckten. Generell scheint auch in Kolumbien das Instagramfoto wichtiger als das Geniessen zu sein. Zuerst wird für 40 Fotos am Strand posiert und danach auf dem Liegestuhl geschlafen.

Öffentlicher Verkehr

Vom öffentlichen Verkehr hielten wir uns eher fern, da die Busse ohne Luft in den Reifen zu fahren schienen und das System zu schwierig verständlich für uns war. Die Türen waren immer offen und der Kondukteur schrie, in welche Richtung es ging. An einer Ampel oder sonst wo (man winkte dem Fahrer, der dann kurze stoppte (im besten Fall) oder einfach verlangsamte) ging man rein und bezahlte direkt beim Kondukteur. Die Dinger waren immer komplett überfüllt und ohne Klimaanlage bei sonst schon angenehmen 35°C+. Die Taxis wiederum waren einfach zu benutzen, da sie fixe Tarife je nach Stadtteil hatten und sicher waren (die Fahrzeuge selber nicht aber die Fahrer). Aber auch diese benötigten wir selten, da man die meisten Orte bequem (aber total verschwitzt) zu Fuss erreichen konnte.

Unsere Gallerien zu Cartagena:
Altstadt
ECOS Schule
Stadtteil Getsemani
Islabela
La Popa (Höchster Hügel von Cartagena)
Burg (San Felipe de Barajas)

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